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Hebammenwesen ist Immaterielles Kulturerbe

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat heute das Hebammenwesen in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. In diesem Verzeichnis soll die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in und aus Deutschland sichtbar gemacht werden.

Die Tätigkeit von Hebammen ist eine der ältesten Berufstechniken der Menschheit. Ihre Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes würdigt ihre historische und aktuelle Bedeutung. Die Deutsche UNESCO-Kommission begründet Ihre Entscheidung mit dem über einen langen Zeitraum erworbenem Wissen im Umgang mit der Natur und dem Leben: „Dass dieses Wissen und Können auch dann abrufbereit und einsatzbereit ist, wenn die technische Infrastruktur der Medizin nicht verfügbar ist, überzeugt von seinem Charakter als Immaterielles Kulturerbe.

Die große Breite des Hebammenwissens, das sich über Geburtsvorgänge, Kindesentwicklung, Naturheilkunde, Akupressur, Massage usw. erstreckt, ist beachtlich. Das Hebammenwesen vereint verschiedene Kulturtechniken und besitzt einen hohen sozialen und kulturellen Wert, der sich in der engen Begleitung werdender Mütter vor, während und nach der Geburt ausdrückt.“